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Anlagen und Gleise

Gebäude und Anlagen

Gleisanlagen

Kerngelände
Das Kerngelände des Museums befindet sich auf dem Gebiet des ehemaligen Zechenplatzes der Grube Fortuna. Er umfasste etwa den Bereich der heutigen Museumshallen I und II mit Radladerunterstand, Steigerhaus und der früheren Säge- und Trockenhalle für die Grubenhölzer. (siehe Abschnitt Gebäude und Anlagen) Die Größe der etwa trapezförmigen Fläche beträgt ca. 4.800 m².
Im Kernbereich befinden sich zurzeit etwa 1060 Meter Gleis. Dazu zählen drei Hauptfahrgleise vor Museumshalle I von zusammen 200 Metern, die eine Verlängerung der Hallengleise Nr. 2 bis 4 darstellen. Zwei davon dienen für die Abfahrten des Kleinbahnzuges und zum Umsetzen der Lokomotive. Das dritte Gleis kann bei Bedarf vom Grubenzug genutzt werden.
Hinzu kommen zahlreiche Rangiergleise mit einer Gesamtlänge von 470 Metern, die größtenteils parallel dazu auch Zufahrtsgleise zu den Museumshallen sind. 295 Meter Stellgleis sind in Museumshallen I und II und im westlichen Anbau von Halle I für Besucher des Museums frei zugänglich. Halle II dient dabei ausschließlich als Ausstellungsraum der größtenteils aufgearbeiteten Feld- und Grubenlokomotiven. Halle I hingegen beheimatet die Kleinbahnlokomotiven und steht gleichzeitig als Arbeitsplatz für Restaurationsarbeiten an den Fahrzeugen zur Verfügung.
Nicht zugänglich für Besucher sind die 95 Meter Stellgleise im Lokomotivunterstand, der Trockenhalle und Gleis 13 und 14 in Halle II für nicht restaurierte Fahrzeuge und den Untertage-Schnellzug.
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Blick auf die Gleisanlagen des Kerngeländes von Museumshalle I



Haltepunkt Weißdorn: Ausfahrgleis vom Kerngelände (rechts) und Rundkursstrecke (links)

Gleisdreieck im Tal



Rundkursstrecke am Talende und Haltepunkt Buche mit Umsetzgleis
Fahrstrecke
Bis zur Gründung des FGF gab es auf dem Zechengelände der Grube Fortuna noch einige kurze Fahrgleise aus der Betriebszeit. Das gesamte Gleisnetz des FGF an der Peripherie des alten Zechengeländes ist daher von unseren Aktiven neu verlegt worden: Ab 1987 auf dem Kerngelände, ab 1992 auf der Fahrstrecke im oberen Grundbachtal und ab 2001 auf dem neuen Rundkurs.
Bei Eröffnung des Feld- und Grubenbahnmuseums am 26. September 1993 wurde auch die Fahrstrecke zum Haltepunkt Weißdorn eingeweiht. Der Zug musste damals bereits nach 400 Metern Fahrt halten und die Lokomotive umsetzen. Schon im darauf folgenden Jahr befuhren die Züge eine verlängerte Strecke bis zum Haltepunkt Buche. Vorerst fand der aktive Gleisbau Ende 1995 einen Abschluss, als die Gefällestrecke mit 2,7 % maximaler Neigung ins Tal und der dortige Bahnhof Parkplatz für die Saison 1996 fertig gestellt wurden.
Die Planungen für das nächste Gleisbauprojekt liefen jedoch schon und im Jahre 2000 wurde uns schließlich nach dreijähriger Planungsphase die Genehmigung für eine Streckenerweiterung zu einem Rundkurs erteilt. Die Bauarbeiten dafür begannen 2001 und im Frühjahr 2004 konnte die neue Strecke endlich eröffnet werden, die seither ab dem Haltepunkt Buche in einem Bogen auf die östliche Talseite führt. Ab dort befahren die Züge einen Holzabfuhrweg im Wald mit ebenerdig eingebetteten Schienen. Schließlich erreichen sie das Gleisdreieck. Von dort an führt ein Gleis auf die 1995 fertig gestellte Talstrecke talaufwärts und eines in den Bahnhof Parkplatz.